Altersabhängige Makuladegeneration (AMD)

Unter der altersabhängige Makuladegeneration (AMD) versteht man eine Sehminderung, die durch zunehmende Beeinträchtigung des zentralen Sehens gekennzeichnet ist. Sie führt zwar oft zu einem massiven Sehverlust, aber selbst im Endstadium nicht zur Erblindung. Weitere Symptome sind Verzerrt-Sehen und eine Minderung der Farbwahrnehmung. Es gibt zwei Ausprägungsformen der altersabhängigen Makuladegeneration:

1. „Trockene“ Makuladegeneration

Bei der „trockenen“ Form differenziert man ein Früh- von einem Spätstadium: Das Frühstadium ist vom Auftreten kleiner gelblicher Ablagerungen unter der Netzhaut geprägt, sogenannte Drusen. Im Spätstadium sterben Sinneszellen und deren Ernährungszellen ab und das zentrale Sehen verschlechtert sich erheblich. Die trockene Makuladegeneration schreitet im Gegensatz zur feuchten aber nur langsam voran.

2. „Feuchte“ Makuladegeneration

Bei einem kleinen Teil der Patienten, ca. 15 % entwickelt sich aus der trockenen Makuladegeneration eine feuchte Form mit Flüssigkeit und oder Blutungen. Im Endstadium kann sich die Netzhautmitte in eine bindegewebige Narbe ohne Sehfunktion umwandeln. Mit der optischen Kohärenztomographie (OCT) und der Farbdarstellung der Netzhautgefäße (Fluoreszenzsangiographie) lässt sich der AMD diagnosezieren. Ein sehr guter Selbsttest ist das Amslergitter, mit dessen Hilfe der Patient selbst Defizite im zentralen Sehfeld erkennen kann.

Behandlungsmöglichkeiten

Auch wenn es eine „Heilung“ zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gibt, verfügt der Augenarzt doch über Behandlungsverfahren, mit denen der Verlauf der Degeneration aufgehalten oder zumindest verlangsamt werden kann.

Behandlung der trockenen Makuladegeneration

Eine Kombination aus bestimmten Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln kann das Fortschreiten einer trockenen AMD in bestimmten Stadien verlangsamen und so die Sehkraft länger erhalten kann.

Behandlung bei feuchter Makuladegenration

Für die Behandlung der feuchten Makuladegeneration stehen den Augenärzten seit einigen Jahren mehrere Substanzen zur Verfügung, die allesamt direkt in das Auge injiziert werden. Sie sind sogenannte VEGF(Vascular endothelial Growth Factor) Hemmer und blockieren den bei der Makuladegeneration überaktiven körpereigenen Wachstumsfaktor, der neue Blutgefäße sprießen läßt. Damit kommt es zu einer Stabilisierung der Netzhaut und zu einer Abnahme der Schwellung in ihrem Zentrum.

Folgende Substanzen sind derzeit im Einsatz:

  • Lucentis
  • Eylea
  • Avastin

Durch diese Stoffe kann das Fortschreiten der feuchten Makuladegeneration bei einem Teil der Patienten aufgehalten werden. Ein Viertel der Patienten profitiert allerdings nicht davon. Neben der kompenenten Betreuung unserer Praxis verfügen wir über alle Behandlungsarten der diabetischen Makulopathie und Retinopathie.

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